Google ist fast überall. Und muss jetzt ordentlich zahlen

Ich hatte heute in der letzten Vorlesung darauf hingewiesen: »Es ist die bislang höchste Wettbewerbsstrafe, die die EU-Kommission verhängt hat: Google muss 4,1 Milliarden Euro wegen Praktiken rund um das Handy-Betriebssystem Android zahlen, wie der EuGH nun bestätigte«, so diese Meldung: Google muss EU-Rekordstrafe zahlen. Was war bzw. ist da los?

Die Rekord-Wettbewerbsstrafe in Höhe von 4,1 Milliarden Euro wurde von der EU-Kommission in ihrer Funktion als europäische Wettbewerbsbehörde verhängt. »Die Alphabet-Tochter habe Herstellern von Android-Smartphones und Mobilfunkanbietern illegale Beschränkungen auferlegt, um die Marktdominanz seiner Suchmaschine zu stärken«, so der Vorwurf der Behörde.

Und das ist heute vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) bestätigt worden: Google Android: Der Gerichtshof bestätigt die Geldbuße in Höhe von rund 4,1 Milliarden Euro gegen Google. Urteil des Gerichtshofs in der Rechtssache C-738/22 P | Google und Alphabet / Kommission, so ist die Pressemitteilung des hohen Gerichts vom 2. Juli 2026 überschrieben.

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Digitalisierung als Megatrend und die möglichen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Der Blick in die Zukunft kann zugleich mit einem Blick zurück besser verstanden werden

Wir sind am Ende. Also fast. So viele Themen wurden in der VWL-Veranstaltung behandelt und wir haben uns dem klassischen Ansatz folgend von den ökonomischen Grundbegriffen über die Mikroökonomik in die Makroökonomik durchgearbeitet und immer wieder wurden auch einzelne Bereiche der Wirtschaftspolitik aufgerufen.

Dass die Volkswirtschaftslehre und die von ihr zu bearbeitenden Themen von zentraler Bedeutung als Rahmenbedingungen betriebswirtschaftlichen Handelns ist, sollte im Verlauf der Veranstaltung deutlich geworden sein. Denken Sie beispielsweise nur an die am Ende der Vorlesung intensiv behandelte Geldpolitik vor dem Hintergrund der Inflationsentwicklung. Das beeinflusst nicht nur uns alle als private Haushalte, die auf zahlreichen Märkten als Nachfrager auftreten (oder eben nicht), sondern viele unternehmerische Entscheidungen werden von dem, was in der Geldpolitik passiert, ermöglicht oder begrenzt, zuweilen auch verhindert, wenn wir nur an die mit der Zinsentwicklung zusammenhängenden Kosten der Fremdkapitalbeschaffung denken.

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Die Rechenlogik der modernen Zahlungsbilanzstatistik am Beispiel der türkischen Zahlungsbilanz

Die Vorzeichenlogik in der Zahlungsbilanz (insbesondere nach dem neueren BPM6-Standard des IWF)1 ist auf den ersten Blick verwirrend.

Schauen wir in die Ihnen in tiefer Gliederung vorliegende türkische Zahlungsbilanz und dort in die Kapitalbilanz (Financial account) für das Jahr 2025.

Insgesamt weist die Kapitalbilanz einen negativen Saldo in der Größenordnung von – 49,739 Mrd. US-Dollar auf. Das bedeutet, dass die Türkei auf einen erheblichen Kapitalimport angewiesen ist.

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